Dehydroepiandrosteron (DHEA)
Dehydroepiandrosteron (DHEA) stammt zu 90% aus der Nebennierenrinde und zu etwa 10% aus dem Eierstock. Es sind im Tagesverlauf unterschiedliche Werte im Blut festzustellen; mit höchsten Werten in den frühen Morgenstunden und niedrigsten Werten in den Nachmittags- und frühen Abendstunden. DHEA zeigt keine Zyklusabhängigkeit. Aus Praktikabilitätsgründen wird es jedoch zusammen mit anderen Parametern vorzugsweise zu Beginn eines Zyklus (Tag 3) bestimmt.
Die Nebennierenrinde produziert ab dem 30. Lebensjahr bei beiden Geschlechtern zunehmend weniger DHEA.
Das DHEA ist unter anderen auch bei einem PCO-Syndrom erhöht.
Referenzbereich nach Labor Prof. Leidenberger, Hamburg
Frauen: 0,8 - 10,5 ng/ml
altersabhängig
Dehydro- epiandrosteron- Sulfat (DHEAS)
Dehydroepiandrosteron-Sulfat (DHEAS) wird bei Androgenisierungserscheinungen der Frau (Hirsutismus/Virilisierung) und wenn zum Beispiel ein PCO-Syndrom vorliegt, zusammen mit Testosteron und Androstendion im Blut untersucht.
Die Ergebnisse werden durch Heparin oder bei Lipämie verfälscht.
Referenzbereich nach Labor Prof. Leidenberger, Hamburg
Frauen in der Reproduktionsphase: 3,5 - 4,3 mg/ml
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 25.03.2009
