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Stillprobleme

Hallo, ich habe weiterhin arge Probleme mit dem "Dauerstillen". Meine Tochter ist nun fast vier Wochen alt und hat ihren ersten Wachstumsschub hinter sich. Trotzdem halten die Stillprobleme hier quasi seit der Geburt an. Sie nimmt zwar gut zu, doch sie trinkt im Grunde den ganzen Tag.
Auf Empfehlung meiner Hebamme nehme ich seit 1,5 Wochen piulatte von humana und trinke Malzbier, versuche mich gut zu ernähren, lege immer bei Bedarf an - mein Kind scheint nicht satt zu werden!
Heute z.B. ist sie nun seit fast vier Stunden dauernd an der Brust. Sie trinkt zunächst ordentlich, wird dann nach kurzer Zeit müde und schläft ganz erschöpft an der Brust ein. Erwacht dann nach spätestens 30 Minuten wieder und weint sofort. Sie sucht mit dem Mund die Brust, saugt an ihren eigenen Händen. Ich habe den Eindruck, sie hat wirklich einfach Hunger. Ich lege sie dann wieder an und sie trinkt wieder zunächst zügig und gut, wird dann müde und das Spiel beginnt von vorne.
Ich kann im Grunde nichts mehr machen, ich habe den ganzen Tag das Baby an der Brust. Sie schläft dadurch auch viel zu wenig und ist dauernd erschöpft, weil sie nie mal zwei Stunden am Stück zwischen den Mahlzeiten ruht. Zudem sind meine Brustwarzen stark strapaziert durch das Dauersaugen.
Nun habe ich auchnoch rechts einen Milchstau bekommen.
Kann es denn sein, dass meine Milch nicht gehaltvoll genug ist oder es besondere Anstrengung für meine Tochter kostet, die Milch zu gewinnen, so dass sie schnell erschöpft ist dabei? Wie kann man dies herausfinden? Ich überlege schon zuzufüttern, damit hier einfach mal Ruhe hinein kommt für uns beide :-/.
Bisherige Antworten
Expertin-Sampaolo
Expertin-Sampaolo | 18.05.2017, 12:17 Uhr
453 Beiträge seit 19.12.2012

Re: Stillprobleme

 

Hallo und gleich eine Entschuldigung, für die späte Antwort!

Da deine Tochter gut zunimmt, kannst du davon ausgehen, dass deine Milch auch reicht. Dauerstillen kann ganz normal sein (nicht wenige Kinder stillen in den ersten Wochen alle 1-2 Stunden) und stillen nach Bedarf ist nie verkehrt.

Manchmal ist es mehr als Hunger, der ein Baby "ständig" stillen lässt. Nirgends ist es so spürbar sicher und Mama so nah, wie an der Brust. ;o)

Wenn ein großes Nähebedürfnis dahinter steckt, hilft oft das Tragen im Tuch oder in einer Tragehilfe. So hat man als Mama Kopf und Hände auch mal für etwas anderes frei und die Stillabstände werden etwas größer.

Es kann natürlich auch sein, dass sie nicht sehr effektiv trinken kann (wobei die Mahlzeit idR nach wenigen Minuten beendet ist). Hier könnte man einen Osteopathen oder Chiropraktiker hinzuziehen und eine Laktationsberaterin vor Ort kontaktieren. Sie kann sich anschauen, wie deine Kleine trinkt und vielleicht erkennen, ob sie ein Problem hat.

Ich drück die Daumen, dass es sich bald einpendelt!

 

Herzliche Grüße,

 

Sonia Sampaolo

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