Mittwoch, 19. Juni 2013

5 Woche schwanger und Komplikationen

Hallo an alle werdenen Papi´s

Ich habe mich hier nun ganz frisch angemeldet und möchte die Chance nutzen andere mit meinen Beiträgen zu unterstützen, erfahrungen auszutauschen und die lange Wartezeit bis zur Geburt herumzubekommen.

Kurz zu mir:

Ich selbst bin 26 Jahre alt und bin stolz darauf die wundervollste Frau an meiner Seite zu haben. Wir haben uns ein Baby gewünscht und es hat auch beim ersten Anlauf geklappt :)

Wir machten uns Sorgen darüber ob es denn so schnell funktionieren würde und haben uns im Internet diesen Clearblue Ovulationsmonitor bestellt gehabt um die fruchtbarsten Tage herausfinden zu können.

Bis das Gerät allerdings ca 6 Tage später ankam war Sie schon schwanger :)

Ich bin ehrlich... wir haben vor lauter aufregung im laufe der Tage ca 15-20 Schwangerschaftstests gemacht einfach weil wir es nicht glauben konnten :)

Nun ist sie in der 4 Woche schwanger, es läuft nicht alles so wie es laufen sollte. Die ultraschallfotos sehen toll aus und es ist eine sensation für mich das alles sehen zu dürfen (vielen dank dafür schatzi, ich liebe dich) . Der moment auf den Monitor zu blicken und einen fortschritt zu sehen ist einfach umwerfend und innerlich sehr emotional, auch wenn man als mann immer versucht gefühle zu unterdrücken, macht es mich dennoch immer wieder total wirr im Körper :)

Aufgrund von unterleibsschmerzen und einer Blutung nach dem Geschlechtsverkehr fuhren wir ins KH und es wurde der HCG wert abgenommen. Das ganze erfolgte dann nochmal 2 Tage später um einen vergleich haben zu können wie der HCG wert angestiegen ist.

Mittags haben wir dann im KH angerufen um den wert zu erfahren, daraufhin wurde uns knallhart mitgeteilt wir sollen zum ausschaben vorbeikommen denn es handelt sich hierbei um eine nicht intakte schwangerschaft. Uns sind viele tränen gelaufen und nach rücksprache mit Ihrem Frauenarzt sind wir ins KH gefahren. Dort angekommen haben wir lange überlegt und gesprochen, die papiere nach langem unterschrieben. Die ärztin hat uns ziemlich ängstlich gemacht, als der oberarzt dann sein ok zum termin sagen sollte hatte er dann eine andere meinung und weigerte Sich die ausschabung vorzunehmen da sie erst in der 4. Woche schwanger sei. Also verloren wir das vertrauen in die Klinik. Ich habe dann in Frankfurt am Main in der Uniklinik einen termin gemacht, die geschichte erzählt und dort erfuhren wir, dass man damit solange warten kann, bis blutungen und unterleibsschmerzen auftreten. Also haben wir noch einen tag gewartet, sind zum FA gefahren und dort nochmal drüber sehen lassen. Wir trauten unseren augen kaum als die fruchthöhle um stolze 2 mm gewachsen war und der Dottersack aufeinmal da war und klar erkennbar war. Somit ist eine ESS ausgeschlossen (Eileiterschwangerschaft) . Wir haben uns tierisch gefreut auch wenn die gefahr natürlich immernoch da ist weil noch kein embryo zu sehen ist aber ist ja noch alles ziemlich früh. Heute sind wieder 4 Tage vergangen und wir haben um 10:50 Uhr einen termin beim FA. Hoffentlich sehen wir einen fortschritt und ein wachstum, evtl sogar ein embryo :)

Ich halte euch auf dem laufenden :)

Also lasst euch nicht von den ärzten zu so einem schritt drängen, holt euch weitere meinungen ein und wartet ab solange ihr könnt egal wie schwer das ist, die hoffnung stirbt zuletzt :)

Lg papi2011 ;-)

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