Sonntag, 26. Mai 2013

Re: Verhärtungen in der Brust - Teil 1

Alle Frauen, die ihren Körper bewusst erleben und den Einfluß des hormonellen Zyklus auf die Brust spüren, machen sich diese Sorgen.
Die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen steuern ja nicht nur den Zyklus in den Eierstöcken und in der Gebärmutter, sondern sie bewirken auch abhängig von ihrer aktuellen Konzentration bestimmte regelmäßige / periodische Brustveränderungen :
Während der 2. Zyklushälfte - zwischen Eisprung und Menstruation - kommt es durch die Hormone Östrogen und Gestagen zu stärkerer Durchblutung des Drüsengewebes. Östrogen fördert die Flüssigkeitsaufnahme der Brust mit entsprechender Auflockerung, Schwellung, knotiger Veränderung und schmerzhafter Spannung der Brust mit Betonung der oberen äusseren Anteile. Dies Beschwerdenbild (sog."Prämenstruelle Mastodynie")ist vor der Menstruation am stärksten und klingt nach Eintritt der Blutung wieder ab.
Wegen dieser oft knotigen Veränderungen vor der Menstruation sollte die Brust nie vor der Blutung, sondern am besten eine Woche später untersucht werden ( etwa um den 12. Zyklustag)!
Darüber hinaus verhärtet sich bei vielen Frauen ( etwa einem Drittel) die Brust im Laufe des Lebens kleinknotig/strangartig durch eine Drüsen- und Bindegewebsvermehrung mit Bildung kleiner Zysten - diese Veränderung heißt "Mastopathie" und bewirkt Druck- und Spannungsschmerz,der sich vor Einsetzen der Monatsblutung noch verstärkt.
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