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Mittwoch, 07. Dezember 2016
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Leben mit Neugeborenem

Leben mit Neugeborenem
Leben mit Neugeborenem: Alles über die erste Zeit mit dem Baby
(c) iStock

Ein Neugeborenes stellt das bisherige Leben völlig auf den Kopf. Es gibt viele Fragen auf die junge Eltern plötzlich stoßen und nach Antworten suchen.

Endlich mit dem neugeborenen Baby zu Hause - nun beginnt die schöne Zeit mit dem neuen Familienmitglied. Für frisch gebackene Mütter steht nun erst einmal das Wochenbett an. In diesen sechs bis acht Wochen nach der Geburt findet die Rückbildung statt und Sie erholen sich von der Geburt. Ihr Körper benötigt diese Zeit, um nach den Umstellungen der Schwangerschaft wieder zu Kräften zu kommen. Vielleicht haben Sie auch einen Dammriss/Dammschnitt gehabt oder gar einen Kaiserschnitt. Dann ist das Wochenbett besonders wichtig für Sie und die Heilung der Wunden. Vielleicht sind Sie auch mit einem Frühchen nach Hause gekommen.

Neugeborene: Viele Fragen stellen sich

Viele Fragen stellen sich bei dem neuen Leben mit dem Neugeborenen: Welche ist die perfekte Schlafumgebung fürs Baby? Soll das Baby im Familienbett schlafen oder von Anfang an im eigenen Bettchen? Wie wickel ich das Tragetuch für mein Baby am Besten? Und wie reagiert man in Notsituationen? Natürlich konzentriert sich die gesamte Aufmerksamkeit erst mal auf das neue Familienmitglied, aber nach einer Geburt ist auch die Rückbildung bei der Frau ein wichtiger Punkt.

Nach der Entbindung pendeln sich auch langsam die Hormone bei der Mutter wieder ein. Gerade in den ersten Tagen nach der Geburt kommt es bei vielen Frauen zum sogenannten Baby-Blues. Interessant: Auch Väter sind laut aktuellen Studien häufig vom Baby-Blues betroffen. Woran das liegt, ist noch nicht geklärt. Während es bei Frauen eindeutig einen hormonellen Zusammenhang gibt, geht man davon aus, dass Väter viele Sorgen haben sowie Angst, "es nicht zu schaffen". Vom Baby-Blues abgrenzen sollten man die Wochenbettdepression bei Müttern. Die Wochenbettdepression ist lang anhaltender und hat neben hormonellen auch weitere Ursachen wie Geburtskomplikationen, Überforderung oder Reizüberflutung. Sie sollte ärztlich abgeklärt werden.

Hebamme betreut Mutter und Neugeborenes

In den ersten Wochen nach der Geburt haben frischgebackene Mütter einen Anspruch auf die Betreuung durch eine Hebamme beziehungsweise Nachsorgehebamme. Die Hebamme steht Ihnen mit gutem Rat zur Seite, hilft Ihnen im Wochenbett und bei der Pflege des Babys. Sie gibt Ihnen außerdem Tipps zum Stillen, zum Beispiel, was man gegen wunde Brustwarzen tun kann.

Stillen und Ernährung: Diese Lebensmittel sind besonders reich an jetzt wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen

Autor:
Letzte Aktualisierung: 16. Juni 2016
Quellen: Burgsteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag; Körner, U., Rösch, R.: Ernährungsberatung in Schwangerschaft und Stillzeit. Hippokrates, Stuttgart 2014; Höfer, S., Scholz, A.: Meine Schwangerschaft. Gräfe und Unzer Verlag, München 2014

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