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Stiefkind
Von: sonjaswie • 02.03.2009 [14:58]
Hallo Ihr alle,
ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich schon viele interessante Beiträge von Euch gelesen habe, die mir teilweise sehr aus der Seele gesprochen haben.
Auch ich lebe in einer Patchworkfamilie, seit April 2007 mit meinem Freund und zeitweise meinem Sohn (8 Jahre) und seinem Sohn (11 Jahre) unter einem Dach. Mein Freund hat auch noch einen 17-jährigen Sohn, mit dem es aber überhaupt nicht geklappt hat und der seit etwas über einem Jahr bei seiner Mutter wohnt. Sein anderer Sohn Erik ist immmer 1 Woche bei uns und 1 bei seiner Mutter. Das klappt soweit ganz gut. Mein Sohn Simon ist sehr unregelmäßig bei uns, weil ich erstens sehr unregelmäßige Arbeitszeiten habe und er zweitens seit etwa eineinhalb Jahren nicht mehr bei uns geschlafen hat. Das macht mich natürlich total fertig, vor allem weil Erik hier wie selbstverständlich ein und aus geht und sich dabei sauwohl fühlt. Ich habe ihn von Anfang an nicht besonders gemocht, aber mittlerweile hasse ich ihn richtig. Seine bloße Anwesenheit stört mich schon. Dazu kommt, dass er ein sehr lebhaftes Kind ist und ständig Krach macht. Dann fange ich immer an, mit übelsten Schimpfwörtern für ihn leise vor mich hin zu fluchen. Manchmal gebe ich ihm auch die Schuld für die Situation mit meinem Sohn und dann hasse ich ihn noch mehr und wünsche mir, dass er vom Bus überfahren wird. Ganz abgesehen davon, dass solche Gedanken natürlich gar nicht gehen, würde das natürlich auch nicht viel ändern. Erik und Simon verstehen sich eigentlich ganz gut, haben auch schon geäußert, dass sie sich wie Geschwister fühlen. Trotzdem sagt mein Sohn manchmal, dass früher alles besser gewesen sei, als wir noch allein waren (nach der Trennung von seinem Vater hatte ich 3 Jahre lang keinen festen Partner). Wie soll ich es bloß schaffen, Erik unter diesen Umständen zu akzeptieren?! Manchmal geht es, ich kümmere mich auch um ihn (war jetzt gerade 2 Monate krankgeschrieben und NUR zu Hause), aber meistens habe ich diese bösen Gefühle. Dabei hat er mir eigentlich gar nichts getan, ausser dass es ihn gibt und er sich nimmt, was ihm zusteht (was mein Sohn aus irgendeinem Grund nicht schafft!). Jetzt planen mein Freund und ich noch ein gemeinsames Kind, aber z.Zt. ist die Beziehung etwas in der Krise, weil er natürlich merkt, wie sehr ich Erik ablehne und ihn nicht auch noch verlieren will wie seinen großen Sohn. Manchmal denke ich, mit UNSEREM Kind wird alles besser, was natürlich Quatsch ist, aber vielleicht bin ich ja dann nicht mehr so hart mir meiner Haltung dem Erik gegenüber.
Wer hat denn ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir einen Rat geben? Das wäre toll!!!!
Grüße an alle, sonjaswie
ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich schon viele interessante Beiträge von Euch gelesen habe, die mir teilweise sehr aus der Seele gesprochen haben.
Auch ich lebe in einer Patchworkfamilie, seit April 2007 mit meinem Freund und zeitweise meinem Sohn (8 Jahre) und seinem Sohn (11 Jahre) unter einem Dach. Mein Freund hat auch noch einen 17-jährigen Sohn, mit dem es aber überhaupt nicht geklappt hat und der seit etwas über einem Jahr bei seiner Mutter wohnt. Sein anderer Sohn Erik ist immmer 1 Woche bei uns und 1 bei seiner Mutter. Das klappt soweit ganz gut. Mein Sohn Simon ist sehr unregelmäßig bei uns, weil ich erstens sehr unregelmäßige Arbeitszeiten habe und er zweitens seit etwa eineinhalb Jahren nicht mehr bei uns geschlafen hat. Das macht mich natürlich total fertig, vor allem weil Erik hier wie selbstverständlich ein und aus geht und sich dabei sauwohl fühlt. Ich habe ihn von Anfang an nicht besonders gemocht, aber mittlerweile hasse ich ihn richtig. Seine bloße Anwesenheit stört mich schon. Dazu kommt, dass er ein sehr lebhaftes Kind ist und ständig Krach macht. Dann fange ich immer an, mit übelsten Schimpfwörtern für ihn leise vor mich hin zu fluchen. Manchmal gebe ich ihm auch die Schuld für die Situation mit meinem Sohn und dann hasse ich ihn noch mehr und wünsche mir, dass er vom Bus überfahren wird. Ganz abgesehen davon, dass solche Gedanken natürlich gar nicht gehen, würde das natürlich auch nicht viel ändern. Erik und Simon verstehen sich eigentlich ganz gut, haben auch schon geäußert, dass sie sich wie Geschwister fühlen. Trotzdem sagt mein Sohn manchmal, dass früher alles besser gewesen sei, als wir noch allein waren (nach der Trennung von seinem Vater hatte ich 3 Jahre lang keinen festen Partner). Wie soll ich es bloß schaffen, Erik unter diesen Umständen zu akzeptieren?! Manchmal geht es, ich kümmere mich auch um ihn (war jetzt gerade 2 Monate krankgeschrieben und NUR zu Hause), aber meistens habe ich diese bösen Gefühle. Dabei hat er mir eigentlich gar nichts getan, ausser dass es ihn gibt und er sich nimmt, was ihm zusteht (was mein Sohn aus irgendeinem Grund nicht schafft!). Jetzt planen mein Freund und ich noch ein gemeinsames Kind, aber z.Zt. ist die Beziehung etwas in der Krise, weil er natürlich merkt, wie sehr ich Erik ablehne und ihn nicht auch noch verlieren will wie seinen großen Sohn. Manchmal denke ich, mit UNSEREM Kind wird alles besser, was natürlich Quatsch ist, aber vielleicht bin ich ja dann nicht mehr so hart mir meiner Haltung dem Erik gegenüber.
Wer hat denn ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir einen Rat geben? Das wäre toll!!!!
Grüße an alle, sonjaswie
Übersicht Thema:
Stiefkind
• sonjaswie • 02.03.2009 [14:58]
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• LausebackesMama • 02.03.2009 [23:33]
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• sonjaswie • 04.03.2009 [18:49]
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• LausebackesMama • 05.03.2009 [18:20]
