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vielleicht liest jemand meine unendlich lange geschichte...
Von: emma • 24.11.2008 [22:59]
letztes jahr anfang november habe ich festgestellt das ich schwanger bin (es war ein wunschkind), ich hatte ein paar tage nach dem test wahnsinnige unterleibsschmerzen und bin ins krankenhaus gegangen..
die meinten nach dem us das ich nicht schwanger sei, aber ich wusste das es so war..nach langem in und her wurde mir blut abgenommen..ergebniss-> natürlich schwanger..ich wusste es ja..
die ärzte meinten das es dann wahrscheinlich eine eileiterschwangerschaft und ich müsste dableiben..
ich war total am ende..wir hatten uns dieses kind so gewünscht
am nächsten tag wurde dann die op angesetzt..ich war so am ende...als ich wieder aufwachte stand die ärztin an meinem bett und meinte das sie so etwas noch nie erlebt hätte, sie haben nichts gefunden! entweder müssten sie nochmal operieren, es wird mit medikamenten geklärt oder es geht von allein ab! ich wusste nicht was ich davon halten sollte! als ich dann am nächten tag zum us musste hieß es dann nur...äh..ja..herzlichen glückwunsch, irgendwie hat es doch noch geklappt...
es gab keine entschuldigung oder irgendwas..
ich hatte die ganze ss angst das noch irgendetwas schief geht, es war schliesslich eine große op..
ich hatte immer angst dem kind keine gute mutter sein zu können weil ich schon so damit abgeschlossen hatte..
für mich stand immer fest ich möchte mein kind auf normalem weg gebären, ich wollte keinen ks, hab mich wirklich nie damit beschäftigt..
ich war sogar in der 37. ssw noch zur wendung weil die kleine verkehrt rum lag
ich war 10 tage überm termin als ich ins kh musste, es wurde mehrfach versucht einzuleiten, aber es klappte nicht so recht..
ich kam dann irgendwann an den wehentropf (als ich 16 tage überm et war)es war alles toll..die wehen kamen, ich konnte alles total veratmen, ich wollte ja endlich mein kind sehen..es hätte nicht schöner sein können, mein freund war dabei, ich hatte eine tolle beleghebamme..
plötzlich wurden die herztöne schlecht, ich bekam die trombosestrümpfe angezogen und sofort in den op..
es war der absolute horror..ich dachte die wollen mir mein kind wieder wegnehmen..dieser blöde anesthesist wollte noch witze mit mir machen und ich hab nur geheult..
nun 4 monate später hab ich immernoch damit zu kämpfen..als der arzt mich untersuchte hatte ich wahnsinnige schmerzen..nun kann ich mich nicht mal selber 'da unten' anfassen..
ich frag mich immer warum mir das alles passieren musste, immer wieder denke ich das es an mir lag, ich weis das es nicht so ist..ich weine jeden abend..war schon bei einem beratungsgespräch bei profamilia..aber das einzige was die mir sagte war...mensch, stellen sie sich mal nicht so an, ihr kind ist doch da!
ich habe mein kind 8 stunden nach der op gesehen, die hätten mir irgendeins hinlegen können..ich konnte diesen moment nicht mit meinem freund geniesen so wie ich es mir immer gewünscht habe..
es ist als hätten sie mir einen teil meiner weiblichkeit dabei weggenommen...
das war alles so schlimm..mein freund ist dieses ewige geheule auch langsam leid, aber was soll ich denn machen?!
gestern hat eine gute freundin von mir ihr kind bekommen..natürlich auf natürlichem weg..ich beneide sie so..sie ist so glücklich..
ich bin auch froh das ich meine maus habe, ich liebe sie überalles..ich hatte mir das alles so anders vorgestellt..
vielleicht ging es jemandem von euch ähnlich?
wie seit ihr damit umgegangen?
vielleicht liest jemand meine unendlich lange geschichte...
• emma • 24.11.2008 [22:59]
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• lili.M • 25.11.2008 [13:54]
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• akiza • 26.11.2008 [10:39]
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• MiniM • 27.11.2008 [22:10]
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• blauerring • 29.12.2008 [20:08]
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• Mäuschenmama10 • 13.04.2009 [11:42]
vielleicht liest jemand meine unendlich lange geschichte...
• BabselCHEN_84 • 19.09.2011 [13:46]
