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Gemütlich und kommunikativ - wie schaffe ich es???


Von: Süße Motte • 23.04.2008 [15:11]
Süße Motte
Hallo!
Während meiner Schwangerschaften(2001/2002 + 2006) habe ich aufgehört zu rauchen. Aber eigentlich rauche ich schon mein Leben lang - schon als Baby passiv bis ich mit 13 Jahren selber anfing und ab und zu rauchte, ab 17 dann heftigst. In der Gastronomie (bin Refa) rauchten damals fast alle - es war normal, nicht verpönt. Die Krankheiten, die man bekommen kann, habe ich immer weit weggeschoben. Mit 30 wollte ich aufhören (wg. Pille und Thrombosegefahr) - jetzt bin ich 37. Ich rauche zwar nur mit meinem Mann zusammen (das sind dann in der Woche max. 4-5 Stück/Tag, an WE auch mal mehr) und mir kommt immer öfter in den Sinn, das ich Lungenkrebs bekommen könnte. Und meine beiden Kinder dann ohne Mutter wären - was ich wirklich nicht will!!!!!!
(Oder auch ohne Vater - aber die Entscheidung aufzuhören liegt ja bei jedem selbst!)
Selbstverständlich rauchen wir nur ausserhalb des Hauses und ich "brauche" es auch nicht wirklich. Aber es schmeckt mir. Also, ich WILL nicht wirklich aufhören, habe aber das Gefühl, das ich MUSS!!!
Früher wusste ich nicht, wohin mit meinen Händen. Heute rauche ich, weil ich es so gemütlich finde, mit meinem Mann einen Cappuccino zu trinken und eine Zigarette zu rauchen, wenn er von der Arbeit kommt. Neuigkeiten auszutauschen. Habe letzte Woche aufgehört zu rauchen - und bin auch nicht mehr mit ihm rausgegangen. (Bei gutem Wetter ja kein Problem - aber bei Regen, Schnee und Eis tut man sich das doch nicht an, wenn man nicht rauchen will, oder???) Und genau da liegt der Hase im Pfeffer! Es fehlt mir. Diese komplette Gewohnheit von der ich nicht weiß, wie ich sie ändern soll. Wir gehen sonst halt ein paar Mal am Abend raus - wenn ich nicht rauche, gehe ich auch nicht zwingend mit und wir unterhalten uns weniger. Also fing ich wieder an - nur mal 'nen Zug, mal eine Zigarette...
Aber eigentlich will ich ja nicht! Mal abgesehen davon, das ich urplötzlich von der Thematik Lungenkrebs / Herzinfarkt regelrecht verfolgt werde, dauernd Zeitungsartikel, Fernsehreportagen darüber finde (oder finden die mich?) Das macht mir Angst...
Ich weiß, das ich nicht körperlich abhängig bin - wenn mein Mann auch aufhören würde, wäre es sicherlich viel einfacher (aber er will (noch) nicht)
- es ist einfach die fehlende Kommunikation (scheinbar falsch erlerntes Verhalten?).
So, jetzt habe ich völlig wirr geschrieben - versteht mich trotzdem jemand?
Hat vielleicht jemand einen Denkanstoß für mich?
Danke und LG
Anja
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