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grenzerfahrungen
Von: alice.springs • 25.08.2010 [23:48] (registriert seit: 08.12.2008)
liebe mädels,
vor sehr vielen jahren bin ich mit freunden gesegelt, zwei wochen zu acht auf einem segelschiff, korsika und sardinien. am vorletzten tag sind wir in einen orkan geraten. ich selber war ganz ruhig, keinerlei panik, ich vertraute darauf, dass es schon gut gehen würde. ich konnte nichts tun, gab mich einfach ganz in die hand des schicksals... dank zweier sehr erfahrener segler unter meinen freunden haben wir alle das heil überlebt. danach war das leben eine weile lang anders. die prioritäten neu gesetzt.
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als joshua 7 war und noch nicht schwimmen konnte, ist er beim spielen in flachem gewässer in eine untiefe geraten und beinahe ertrunken. damals habe ich ihn gerettet. und das so ruhig, dass mein sohn nicht einmal einen schrecken davon trug. er vertraute mir vielmehr blind. als ich ihn erreicht hatte, klammerte er sich an mich. ich selber konnte aber auch nicht mehr stehen und meinte nur ruhig, mit blick in seine augen: "lass mich los, ich halte dich, ich halte dich fest, josh!" er ließ mich los und ich konnte mit ihm im arm ans ufer schwimmen. mein schreck nach diesem erlebnis saß viel tiefer.
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im sommer 2008, in der 10. woche schwanger, hatte ich einen blutsturz auf dem parkplatz vor der gynäkologischen praxis. in diesen furchtbaren und fassungslosen minuten bis feli auf dem ultraschallbild strampelnd auftauchte, glaubte ich sie verloren zu haben. himmel, das war so furchtbar und ich so hilflos. da konnte ich nichts machen...dieser schreck ist immer noch spürbar...
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heute habe ich beinahe meinen freund verloren. er ist wegen seines niedirgen blutdrucks zusammengebrochen. zum glück in einem krankenhausflur, mit ärzten, die sofort zur stelle waren. er hatte nur noch einen puls von 20...und als er wieder die augen aufschlug, standen diese ärzte samt defibrilator um ihn herum und meinten, er hätte riesiges glück gehabt, dass das im krankenhaus passiert sei...und in zukunft wird ihn hoffentlich ein herzschrittmacher davor bewahren, dass sein herz so langsam schlägt oder eines tages sogar ganz aussetzen würde.
wieder bin ich erschrocken. und fertig. nichts ist sicher in diesem leben. es ist im wahrsten sinne des wortes lebensgefährlich.
ihr lieben, wünsche euch eine gute nacht und so wenig wie möglich grenzerfahrungen, alice
grenzerfahrungen
• alice.springs • 25.08.2010 [23:48]
das ist ja schrecklich, ich hoffe es geht ihm besser! passt auf euch auf! lg katharina
• AnnaSaraMia • 27.08.2010 [08:12]
