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Eifersucht
Von: inka152000 • 12.04.2009 [21:17]
Ihr Lieben,
ich muß hier mal was loswerden; evtl. gibt es eine unter Euch, die das liest und in einer ähnlichen Situation ist!?
Kurz zu meiner Sit.: bin 38 Jahre alt, habe eine fast 6-jährige Tochter, bin alleinerziehend und Vollzeit berufstätig...seit fast 2 Jahren führe ich eine Fernbeziehung, d.h. wir sehen uns ca. 2 x im Monat.
Er selbst ist kinderlos und fast 40. Wenn wir 3 zusammen bei mir/uns zu Hause sind empfinde ich die Atmosphäre fast immer angespannt und ich bin stets bemüht, Harmonie zwischen allen Beteiligten walten zu lassen...ich bekomme es mehr oder weniger gut hin. Fakt ist, daß mein Freund mein Kind nicht wirklich mag (er behauptet das Gegenteil) und mein Töchterlein mag ihn auch nicht. Er bringt ihr nie was mit, wenn er kommt (erst die letzten Male, nachdem ich ihn drum bat...wenigstens eine Kleinigkeit), er kritisiert mich für sie andauernd, weil ich sie in einen Waldorf Kindergarten gehen lasse und sie auch in eine solche Schule gehen lassen möchte, weil sie seiner Meinung nach "frech wie rotz" ist e.t.c..
Ihr kennt mein Kind nicht, aber nicht nur ich empfinden und bestätigen ihr eine hohe soziale Ader und Witz...sie ist hilfsbereit und mitfühlend und wir sagen uns immer, daß wir uns lieb haben und bei allen Müttern ihrer Freundinnen u. Freunde ist sie gern gesehen und mein Freundeskreis liebt sie. Nur mein Freund sagt, ist sei zu lasch und inkonsequent (wobei das manchmal stimmt). Kurz, ich fühle mich immer so, beiden gerecht zu werden wenn wir 3 zusammen sind...ich bin nicht wirklich entspannt weil mein Freund mein Tun auch immer sehr kritisch beäugt und mich oft kritisiert für mein Leben u.s.w.... um ehrlich zu sein, liebe ich ihn nicht mehr ... ich hab ihn lieb, ja aber es ist eher eine Zweckbez., da ich niemanden anderen mehr kennenlerne, ist es für mich manchmal ganz angenehm jmd. zu haben, den man anrufen kann und mit dem man in Urlaub fahren kann...hört sich ätzend an, hm? Aber ich habe Angst, ganz alleine zu sein und niemanden mehr zu bekommen. Während ich das schreibe, merke ich, dass das Problem bei mir liegt, denn meiner Empfindung nach, sollte ich kein schlechtes Gewissen haben wenn mein Kind meine Nummer eins ist und der Freund "nur" die Nummer zwei. Er findet es schlimm, daß es für mich so ist und er "verlangt" auch die/eine Nummer eins zu sein. Für mich bedeutet es noch mehr Stress. Kann er nicht einsehen, daß eine Mutter nun mal als oberste Priorität ihr Kind sieht?! Schlimm. Ausserdem war ich super enttäuscht, daß er am ersten Weihnachtsfest, daß wir 3 zusammen verbrachten, kein Geschenk für Leonie hatte (das soll nicht heißen, daß ich darauf verpicht bin...aber eine Kleinigkeit bringt man doch einem Kind mit, zumal es einer neuen Freundin "gehört", oder?!) Und er entgegnete mir mal, als ich sagte, daß ich glücklich bin, wenn meine Tochter glücklich ist, daß ich da auch die einzige Mutter bin, die das so sieht *schluck
Na ja, ich will hier nicht rumklagen aber mittlerweile kann ich nicht mehr-bin eh gestresst, da ich nur Spätdienst mache (15:00 bis 23:00 Uhr) damit ich morgens/vormittags mein Kind in den Kiga fahren kann. Nachmittags wird sie von meiner Mutter betreut und in der knappen Zeit, die ich habe, mache ich Haushalt und erledige die Dinge des Tages, die anfallen. Und von ihm bekomme ich nicht die nötige Unterstützung, er sprach zwar mal davon, mit mir/uns zusammen zu ziehen aber mom. wartet er darauf, daß sich unsere Bez. verbessert. Und er meinte, ich suche ja eh nur eine Haushaltshilfe...ich fand den Spruch schlimm, denn wenn ich wie er arbeitslos wär und einen alleinerziehenden Freund hätte, der arbeiten geht dann würde ich alles tun, um ihm zu helfen ohne zu denken, dass er froh ist, nur eine Haushaltshilfe zu haben...
so, danke für`s lesen...ich hör auf, sonst finde ich kein Ende mehr...wär interessant zu hören, was Ihr sagt/denkt. Vielen Dank sagt
Inka
ich muß hier mal was loswerden; evtl. gibt es eine unter Euch, die das liest und in einer ähnlichen Situation ist!?
Kurz zu meiner Sit.: bin 38 Jahre alt, habe eine fast 6-jährige Tochter, bin alleinerziehend und Vollzeit berufstätig...seit fast 2 Jahren führe ich eine Fernbeziehung, d.h. wir sehen uns ca. 2 x im Monat.
Er selbst ist kinderlos und fast 40. Wenn wir 3 zusammen bei mir/uns zu Hause sind empfinde ich die Atmosphäre fast immer angespannt und ich bin stets bemüht, Harmonie zwischen allen Beteiligten walten zu lassen...ich bekomme es mehr oder weniger gut hin. Fakt ist, daß mein Freund mein Kind nicht wirklich mag (er behauptet das Gegenteil) und mein Töchterlein mag ihn auch nicht. Er bringt ihr nie was mit, wenn er kommt (erst die letzten Male, nachdem ich ihn drum bat...wenigstens eine Kleinigkeit), er kritisiert mich für sie andauernd, weil ich sie in einen Waldorf Kindergarten gehen lasse und sie auch in eine solche Schule gehen lassen möchte, weil sie seiner Meinung nach "frech wie rotz" ist e.t.c..
Ihr kennt mein Kind nicht, aber nicht nur ich empfinden und bestätigen ihr eine hohe soziale Ader und Witz...sie ist hilfsbereit und mitfühlend und wir sagen uns immer, daß wir uns lieb haben und bei allen Müttern ihrer Freundinnen u. Freunde ist sie gern gesehen und mein Freundeskreis liebt sie. Nur mein Freund sagt, ist sei zu lasch und inkonsequent (wobei das manchmal stimmt). Kurz, ich fühle mich immer so, beiden gerecht zu werden wenn wir 3 zusammen sind...ich bin nicht wirklich entspannt weil mein Freund mein Tun auch immer sehr kritisch beäugt und mich oft kritisiert für mein Leben u.s.w.... um ehrlich zu sein, liebe ich ihn nicht mehr ... ich hab ihn lieb, ja aber es ist eher eine Zweckbez., da ich niemanden anderen mehr kennenlerne, ist es für mich manchmal ganz angenehm jmd. zu haben, den man anrufen kann und mit dem man in Urlaub fahren kann...hört sich ätzend an, hm? Aber ich habe Angst, ganz alleine zu sein und niemanden mehr zu bekommen. Während ich das schreibe, merke ich, dass das Problem bei mir liegt, denn meiner Empfindung nach, sollte ich kein schlechtes Gewissen haben wenn mein Kind meine Nummer eins ist und der Freund "nur" die Nummer zwei. Er findet es schlimm, daß es für mich so ist und er "verlangt" auch die/eine Nummer eins zu sein. Für mich bedeutet es noch mehr Stress. Kann er nicht einsehen, daß eine Mutter nun mal als oberste Priorität ihr Kind sieht?! Schlimm. Ausserdem war ich super enttäuscht, daß er am ersten Weihnachtsfest, daß wir 3 zusammen verbrachten, kein Geschenk für Leonie hatte (das soll nicht heißen, daß ich darauf verpicht bin...aber eine Kleinigkeit bringt man doch einem Kind mit, zumal es einer neuen Freundin "gehört", oder?!) Und er entgegnete mir mal, als ich sagte, daß ich glücklich bin, wenn meine Tochter glücklich ist, daß ich da auch die einzige Mutter bin, die das so sieht *schluck
Na ja, ich will hier nicht rumklagen aber mittlerweile kann ich nicht mehr-bin eh gestresst, da ich nur Spätdienst mache (15:00 bis 23:00 Uhr) damit ich morgens/vormittags mein Kind in den Kiga fahren kann. Nachmittags wird sie von meiner Mutter betreut und in der knappen Zeit, die ich habe, mache ich Haushalt und erledige die Dinge des Tages, die anfallen. Und von ihm bekomme ich nicht die nötige Unterstützung, er sprach zwar mal davon, mit mir/uns zusammen zu ziehen aber mom. wartet er darauf, daß sich unsere Bez. verbessert. Und er meinte, ich suche ja eh nur eine Haushaltshilfe...ich fand den Spruch schlimm, denn wenn ich wie er arbeitslos wär und einen alleinerziehenden Freund hätte, der arbeiten geht dann würde ich alles tun, um ihm zu helfen ohne zu denken, dass er froh ist, nur eine Haushaltshilfe zu haben...
so, danke für`s lesen...ich hör auf, sonst finde ich kein Ende mehr...wär interessant zu hören, was Ihr sagt/denkt. Vielen Dank sagt
Inka
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