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Papa zieht um - was nun?


Von: Miss Pink • 21.04.2010 [10:45]
Hallo zusammen,

ich hatte schon einmal gepostet zu meiner Situation:
http://www.9monate.de/Wartezimmer/alleinerziehend/10080266

Mittlerweile haben die Kinder regelmäßigen Kontakt, wurde mit Hilfe des Sozialen Dienstes geregelt. Seit Ende August sahen sie ihn aller 2 Wochen, allerdings fängt es jetzt schon an zu schleifen, das letzte Mal haben sie ihn am 13. März gesehen, das nächste Mal sehen sie ihn dieses Wochenende. Weil er arbeitet samstags. Beim SD hatte ich damals mit ihm vereinbart, dass er die Kinder an solchen Wochenenden dann dennoch Sonntag holen kann. Das fand er gut, gemacht hat ers jedoch nie. Geburtstage, kleinere Feiertage wie Ostern werden ignoriert, keine Anrufe, keine Briefe oder kleine Päckchen mit Süßkram drin die zeigen: "Papa denkt an dich." Darum, den Kindern selbst zu sagen, dass er sie nicht holen kann, drückt er sich auch.
Jetzt hat er mir an Ostern eröffnet, dass er zum 1.5. umzieht - 420 km weit weg. Die Kinder erfahren das dieses Wochenende, jetzt hatten wir wieder einen Termin beim SD, wo er die Besuche auf aller 4 Wochen ausdehnen will. Kein Problem, ich hab auch zugestimmt. Nur glaube ich mittlerweile, dass der Kontakt nicht mehr lang halten wird. Die Dame beim SD meinte, bei so weit auseinander liegenden Kontakten solle er wenigstens ab und an mal anrufen oder einen Brief schreiben. Darauf meinte er, er würde sich ab sofort 2x die Woche tel. melden. Naja - bis heute hat er nicht einmal angerufen.
Die Kinder fragen nicht, ob sie ihn anrufen dürfen (obwohl sie immer durften, wenn sie wollten) und wenn ich frage, ob sie vielleicht traurig sind, dass der Papa sie ein Wochenende nicht holen kann, sagen beide, es sei egal. Papa ist gar kein Thema mehr, obwohl ich nie böse oder unwillig reagiert habe, wenn sie von ihm sprachen. Ich hab das immer neutral gehalten.

Wie soll ich mich jetzt verhalten? Den geplanten Aufenthalt bei ihm in den Sommerferien hat er beim letzten Termin beim SD auch schon fast wieder abgesagt "Wichtiger Kunde, der mich braucht." Auf meine Frage hin, ob er auch Urlaub nehmen dürfe (ich habe ihm einen Zeitraum von drei Wochen im August zur freien Planung eingeräumt, wo er sich eine beliebige Anzahl Tage aussuchen kann mit den Kindern), sagte er: "Da wohl eher nicht und anderswo gehts auch nicht." Ab September ist bei denen in der Firma eh Highlife, mit Dauer-Wochenend-Arbeiten bis März und zudem kommt die Große auch in die Schule dieses Jahr, weshalb ein längerer Aufenthalt bei ihm noch schwieriger wird.

Wie soll ich mich verhalten? Mittlerweile habe ich wieder eine Beziehung, mein Freund hat selbst drei Kinder im passenden Alter zu meinen, die auch bei uns leben. Soll ich quasi meinen Kindern überlassen, wie sich der Kontakt zum Papa entwickelt? Meinen Freund und dessen Kinder mögen sie beide sehr ...

Danke für Eure Tipps
Miss Pink
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  Papa zieht um - was nun? Miss Pink • 21.04.2010 [10:45]

  Papa zieht um - was nun? p.Paula • 21.04.2010 [18:35]

  Papa zieht um - was nun? Miss Pink • 22.04.2010 [10:39]

  Papa zieht um - was nun? p.Paula • 22.04.2010 [15:42]

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