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Ängstlich = Verhaltensauffällig???
Von: schnee_engel • 23.09.2009 [10:03]
Hallo Ihr Lieben,
Ich melde mich nach gaaaaaaaaanz langer Zeit zurück. Ich weiß nicht ob mich noch jemand kennt?
Ich habe eine Frage an Euch... weiß nicht ob ich im Alleinerziehend-Forum damit richtig bin...
Als kurze Zusammenfassung:
Ich habe mich vor ca. 4,5 Jahren, da war Lisa 3,5 Jahre alt, von meinem Ex getrennt. War keine schöne Zeit. Es ging um sehr schlimme Sachen, die er gemacht hat... Er litt unter Depressionen, hat Drogen und Tabletten genommen...
Seit 3,5 Jahren bin ich mit meinem neuen Partner zusammen und seit 2,5 Jahren leben wir zusammen. Wir sind eine richtige glückliche kleine Familie.
Als wir damals zusammengezogen sind wir Richtung Hamburg ca 200 km weg von unserem bisherigem Wohnort gezogen. Es hat uns allen gut getan. Mittlerweile hat mein Ex eine Therapie gemacht, hat wieder Arbeit und sieht Lisa regelmäßig 1-2 Mal im Monat für ein WE.
Sie geht da sehr gern hin und liebt ihren Papa auch sehr.
In letzter Zeit war sie manchnmal etwas traurig wegen ihrem Papa, weil sie so gern mit ihm zusammen wäre. Wir sollten uns wieder liebhaben etc. sie sagt aber immer, dass mein neuer Partner auch dabei sein soll - Wir sollen also alle zusammen wohnen
Ich rede NIE schlecht über ihren Papa und finde es auch gut, dass sie den Kontakt zu ihm hat. Versuche ihr alles so gut wie möglich zu erklären, mache ihr aber auch klar, dass wir nicht wieder zusammenkommen werden, ich möchte nicht, dass sie sich an diese Hoffnung klammert.
Nun dachte ich ein Psychologe könnte es ihr vielleicht leichter machen, dass alles zu verstehen, ich möchte auch nicht falsches sagen... mache mir da so viele Gedanken...
Nun ich war bei einem Erstgespräch und habe der Kinderpsychologin die Situationn erklärt, dann hatte Lisa drei Termine. In denen die Psychologin sie "beobachtet" hat
Lisa sollte einige Sachen malen etc, über Ihre Familie erzählen etc.
So nun hatte ich ein Gespräch mit ihr und das "Urteil"
Lisa hätte KEIN wirkliches Problem mit der Scheidung, sie sieht ihre "neue Familie" als ihre richtige Familie, aber es verunsichert sie dass sie sich an die Zeit mit ihrem Papa nicht richtig erinnert, dass sie nicht weiß was da los war. Unterbewusst weiß sie wohl, dass es nicht ganz ok war aber sie erinnert sich halt nicht... Sowas wäre sehr schwer aufzuarbeiten...
Die Psychlogin sagt sie wäre ein sehr ängstliches Kind und das müsste aufgearbeitet werden.
Ich finde Lisa ist vorsichtig, manchmal etwas schüchtern, hat Angst z.B. von dem Zahnarzt aber sie ist auch offen und kontaktfreudig, das kriege von vielen Seiten bestätigt ...
Sie war als Baby schon so vorsichtig, ist nie weggelaufen, hat keine gewagten Stunts
auf Klettergerüsten etc. gemacht. Es ist ihr Charakte, nicht jeder ist ein "Entertainer" der auf die Bühne kann und nicht jeder ist immer mutig.
Die Therapeutin schlägt eine Therapie vor, die über 2 Jahre geht und das 2 Mal die Woche!!!
Ist das "normal"? Kann sie das nach drei Stunden überhaupt sagen? Ich habe das Gefühl, sie sieht mein Kind ganz anders als ich...
Das Problem was ich gesehen habe, sieht sie nicht... und das was sie als Problem sieht, sehe ich nicht als richtiges Problem.
Mein Partner und ich finden das zu viel...
Ist das nicht zuviel für ein Kind? Die Schule hat gerade angefangen und sie möchte ja auch spielen zum turnen etc... Dafür hätte sie dann ja kaum noch Zeit.
Ich bin so verunsichert. Werde mir wohl eine zweite Meinnung einholen.. M
Was sagt ihr? Habt ihr auch solcher Erfahrungen gemacht?
Danke an alle, die durchgehalten haben und bis hierhin gelesen haben
LG
Lucia
Ich melde mich nach gaaaaaaaaanz langer Zeit zurück. Ich weiß nicht ob mich noch jemand kennt?
Ich habe eine Frage an Euch... weiß nicht ob ich im Alleinerziehend-Forum damit richtig bin...
Als kurze Zusammenfassung:
Ich habe mich vor ca. 4,5 Jahren, da war Lisa 3,5 Jahre alt, von meinem Ex getrennt. War keine schöne Zeit. Es ging um sehr schlimme Sachen, die er gemacht hat... Er litt unter Depressionen, hat Drogen und Tabletten genommen...
Seit 3,5 Jahren bin ich mit meinem neuen Partner zusammen und seit 2,5 Jahren leben wir zusammen. Wir sind eine richtige glückliche kleine Familie.
Als wir damals zusammengezogen sind wir Richtung Hamburg ca 200 km weg von unserem bisherigem Wohnort gezogen. Es hat uns allen gut getan. Mittlerweile hat mein Ex eine Therapie gemacht, hat wieder Arbeit und sieht Lisa regelmäßig 1-2 Mal im Monat für ein WE.
Sie geht da sehr gern hin und liebt ihren Papa auch sehr.
In letzter Zeit war sie manchnmal etwas traurig wegen ihrem Papa, weil sie so gern mit ihm zusammen wäre. Wir sollten uns wieder liebhaben etc. sie sagt aber immer, dass mein neuer Partner auch dabei sein soll - Wir sollen also alle zusammen wohnen
Ich rede NIE schlecht über ihren Papa und finde es auch gut, dass sie den Kontakt zu ihm hat. Versuche ihr alles so gut wie möglich zu erklären, mache ihr aber auch klar, dass wir nicht wieder zusammenkommen werden, ich möchte nicht, dass sie sich an diese Hoffnung klammert.
Nun dachte ich ein Psychologe könnte es ihr vielleicht leichter machen, dass alles zu verstehen, ich möchte auch nicht falsches sagen... mache mir da so viele Gedanken...
Nun ich war bei einem Erstgespräch und habe der Kinderpsychologin die Situationn erklärt, dann hatte Lisa drei Termine. In denen die Psychologin sie "beobachtet" hat
Lisa sollte einige Sachen malen etc, über Ihre Familie erzählen etc.
So nun hatte ich ein Gespräch mit ihr und das "Urteil"
Lisa hätte KEIN wirkliches Problem mit der Scheidung, sie sieht ihre "neue Familie" als ihre richtige Familie, aber es verunsichert sie dass sie sich an die Zeit mit ihrem Papa nicht richtig erinnert, dass sie nicht weiß was da los war. Unterbewusst weiß sie wohl, dass es nicht ganz ok war aber sie erinnert sich halt nicht... Sowas wäre sehr schwer aufzuarbeiten...
Die Psychlogin sagt sie wäre ein sehr ängstliches Kind und das müsste aufgearbeitet werden.
Ich finde Lisa ist vorsichtig, manchmal etwas schüchtern, hat Angst z.B. von dem Zahnarzt aber sie ist auch offen und kontaktfreudig, das kriege von vielen Seiten bestätigt ...
Sie war als Baby schon so vorsichtig, ist nie weggelaufen, hat keine gewagten Stunts
auf Klettergerüsten etc. gemacht. Es ist ihr Charakte, nicht jeder ist ein "Entertainer" der auf die Bühne kann und nicht jeder ist immer mutig.Die Therapeutin schlägt eine Therapie vor, die über 2 Jahre geht und das 2 Mal die Woche!!!
Ist das "normal"? Kann sie das nach drei Stunden überhaupt sagen? Ich habe das Gefühl, sie sieht mein Kind ganz anders als ich...
Das Problem was ich gesehen habe, sieht sie nicht... und das was sie als Problem sieht, sehe ich nicht als richtiges Problem.
Mein Partner und ich finden das zu viel...
Ist das nicht zuviel für ein Kind? Die Schule hat gerade angefangen und sie möchte ja auch spielen zum turnen etc... Dafür hätte sie dann ja kaum noch Zeit.
Ich bin so verunsichert. Werde mir wohl eine zweite Meinnung einholen.. M
Was sagt ihr? Habt ihr auch solcher Erfahrungen gemacht?
Danke an alle, die durchgehalten haben und bis hierhin gelesen haben
LG
Lucia
Übersicht Thema:
Ängstlich = Verhaltensauffällig???
• schnee_engel • 23.09.2009 [10:03]
Ängstlich = Verhaltensauffällig???
• LausebackesMama • 23.09.2009 [23:44]
Ängstlich = Verhaltensauffällig???
• schnee_engel • 24.09.2009 [10:07]
PINTIE!!!!! :-)))))))
• Alleswirdgut • 30.09.2009 [17:52]
