und brauche wertfreie Antworten. Nach zermürbenden Jahren seit einem Jahr alleinerziehend, Tochter 7 Jahre. Trennung war unschön, wir sind von der Stadt aufs Land gezogen, Grundschule am Ort, Hort in der Nähe ich arbeite Teilzeit da ich meine Tochter nicht den ganzen Tag der Tagesmutter überlassen möchte, sie soll von mir erzogen werden. Vollzeitstelle würde alles erleichtern, aber die Zeit arbeitet ja für mich. Da mein Mann uns tierisch vermisst, dass ist ihm jetzt erst klar geworden was er alles auf den "Müll" geschmissen hat, hat er sich in unsere Nähe versetzen lassen. So langsam kommen wir uns wieder näher, er gibt sich große Mühe auch um den Kontakt zu seiner Tochter besser werden zu lassen und wir unternehmen oft etwas als "Familie" wieder zusammen. Ich muss sagen ich genieße das, ich fange an mich wieder wohl zu fühlen in seiner Nähe und jetzt fängt meine Tochter an "querzuschießen". Sie hat mir gestern abend weinend gesagt dass sie nicht möchte dass Mama und Papa wieder zusammenkommen. Ich bin so erschrocken. Ich habe geglaubt dass unsere Tochter sich eine FAmilie wünscht. Hier im Dorf sind wir eigentlich die Exoten - von außerhalb, getrennt, wir leben zurückgezogen außer den Kontakten die meine Tochter zu ihren Klassenkameraden pflegt, Sportverein usw. Ich weiß nicht wie ich reagieren soll. Ich habe mir immer gewünscht mit meinem Mann "alt" zu werden. Er ist und war meine große Liebe...nur den und sonst keinen. Und nachdem meine Enttäuschung nachgelassen hat, warum sollte ich ihm keine zweite Chance geben ? Aber wie soll ich mich über meine Tochter hinwegsetzen. Ich stehe im Moment neben mir, wem kann ich es recht machen ? Tut mir leid fürs zutexten, aber für Antworten wäre ich dankbar. Was kann ich tun ? glg pfefferone