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Neues von der Front - @Conny und andere
Von: Selina88 • 26.07.2009 [21:51]
Hallo an alle!
Hab euch ja schon vor einigen Wochen mal berichtet von meinem Mann mit Alkoholproblem. Nach einem Vorfall wo er wieder betrunken war als ich vom "kinderhinlegen" retourkam ist es zu einer verbalen Diskussion gekommen weil ich es nicht glauben konnte, daß er es schon wieder getan hat, obwohl wir erst ein ernstes Wort darüber gewechselt hatten. Darauf ist er so ausgerastet, daß er mich bedroht hat. Ich konnte mich nur mit großer Mühe noch rausreden, daß er von mir abgelassen hat und dann schlafen gegangen ist. Das führte dann jedoch dazu, daß ich am nächsten Tag meine Sachen gepackt habe und mit den Kindern zu meinen Eltern zog, für zwei Wochen. In der Zwischenzeit gab es zig Entschuldigungen, Beteuerungen es nicht mehr zu tun, daß es nur Spaß war usw.... Keine Ahnung warum, daber ich bin dann nach zwei Wochen wieder in unsere Wohnung - für die allerletzte Chance. Wir hatten an dem betreffenden Abend auch noch ein langes Gespräch wo ich das nochmal betont habe. Hab ihm da auch gesagt, daß meine Gefühle und mein Vertrauen schon komplett weg sind und das für mich im Moment mehr eine WG ist denn ein Familienleben. In den zwei Wochen wo ich ausgezogen war hat er sich dann erstmals bei einer ambulanten Therapie angemeldet. Schon 3 Tage nach meinem neuerlichen Einzug ist er aber wieder heimlich im Keller saufen gewesen und kam dann schon bedient zum Abendessen (mit den Kindern). Da wars für mich dann erledigt und ich habe am nächsten Tag wieder meine Sachen gepackt. Danach folgten 3 Tage Selbstmordterror seinerseits bis ihn seine angereisten Eltern dann "ruhig gestellt" haben. Er war dann, von ihnen erwirkt, 1,5 Wochen im Krankenhaus zum kompletten durchchecken weil er einen Nervenzusammenbruch hatte. Da wurde dann auch sein viel zu hoher Blutdruck (besteht seit mindestens 10 Jahren unbehandelt) mit Medikamenten eingestellt. Ich habe währenddessen die Scheidung eingereicht. Er aber weigert sich wehement dagegen, auch seine Eltern bequatschen mich diesbezüglich dauernd. Er sagt mir dauernd, daß er das ohne mich nicht schaffen würde. Er bräuchte mich jetzt so dringend um die Therapie durchzustehen, hielte es alleine nicht aus in unserer Wohnung, sieht keinen Sinn mehr in einem Leben ohne mich. Aber bitte wo bleibe ich da wieder. Seine Eltern verstehen zwar angeblich, daß ich mittlerweile kein Vertrauen oder Liebe mehr zu ihm habe und ich teilweise Angst habe, trotzdem können sie aber nicht verstehen, daß ich mich deshalb jetzt scheiden lassen möchte. Noch dazu habe ich auch bei ihnen seit mindestens 1,5 Jahren auf das Problem und den damit verbundenen Gefühlsabbau aufmerksam gemacht. Ist das noch normal? Aber ich möchte auch wieder mal glücklich sein und habe auch ein Recht darauf. Bei den Kindern habe ich seit meinem Auszug auch gemerkt, daß sie viel ruhiger und ausgeglichener geworden sind. Ich möchte das jetzt gerne durchziehen, halte aber diese ständigen "drohungen" auf dauer nicht aus, daß er sich was antun möchte weil er ohne mich nicht mehr leben will/kann. Wie komme ich da nur wieder heil heraus? Ich möchte nicht schuld sein wenn er sich doch was antut.
Liebe Grüße, Selina
Hab euch ja schon vor einigen Wochen mal berichtet von meinem Mann mit Alkoholproblem. Nach einem Vorfall wo er wieder betrunken war als ich vom "kinderhinlegen" retourkam ist es zu einer verbalen Diskussion gekommen weil ich es nicht glauben konnte, daß er es schon wieder getan hat, obwohl wir erst ein ernstes Wort darüber gewechselt hatten. Darauf ist er so ausgerastet, daß er mich bedroht hat. Ich konnte mich nur mit großer Mühe noch rausreden, daß er von mir abgelassen hat und dann schlafen gegangen ist. Das führte dann jedoch dazu, daß ich am nächsten Tag meine Sachen gepackt habe und mit den Kindern zu meinen Eltern zog, für zwei Wochen. In der Zwischenzeit gab es zig Entschuldigungen, Beteuerungen es nicht mehr zu tun, daß es nur Spaß war usw.... Keine Ahnung warum, daber ich bin dann nach zwei Wochen wieder in unsere Wohnung - für die allerletzte Chance. Wir hatten an dem betreffenden Abend auch noch ein langes Gespräch wo ich das nochmal betont habe. Hab ihm da auch gesagt, daß meine Gefühle und mein Vertrauen schon komplett weg sind und das für mich im Moment mehr eine WG ist denn ein Familienleben. In den zwei Wochen wo ich ausgezogen war hat er sich dann erstmals bei einer ambulanten Therapie angemeldet. Schon 3 Tage nach meinem neuerlichen Einzug ist er aber wieder heimlich im Keller saufen gewesen und kam dann schon bedient zum Abendessen (mit den Kindern). Da wars für mich dann erledigt und ich habe am nächsten Tag wieder meine Sachen gepackt. Danach folgten 3 Tage Selbstmordterror seinerseits bis ihn seine angereisten Eltern dann "ruhig gestellt" haben. Er war dann, von ihnen erwirkt, 1,5 Wochen im Krankenhaus zum kompletten durchchecken weil er einen Nervenzusammenbruch hatte. Da wurde dann auch sein viel zu hoher Blutdruck (besteht seit mindestens 10 Jahren unbehandelt) mit Medikamenten eingestellt. Ich habe währenddessen die Scheidung eingereicht. Er aber weigert sich wehement dagegen, auch seine Eltern bequatschen mich diesbezüglich dauernd. Er sagt mir dauernd, daß er das ohne mich nicht schaffen würde. Er bräuchte mich jetzt so dringend um die Therapie durchzustehen, hielte es alleine nicht aus in unserer Wohnung, sieht keinen Sinn mehr in einem Leben ohne mich. Aber bitte wo bleibe ich da wieder. Seine Eltern verstehen zwar angeblich, daß ich mittlerweile kein Vertrauen oder Liebe mehr zu ihm habe und ich teilweise Angst habe, trotzdem können sie aber nicht verstehen, daß ich mich deshalb jetzt scheiden lassen möchte. Noch dazu habe ich auch bei ihnen seit mindestens 1,5 Jahren auf das Problem und den damit verbundenen Gefühlsabbau aufmerksam gemacht. Ist das noch normal? Aber ich möchte auch wieder mal glücklich sein und habe auch ein Recht darauf. Bei den Kindern habe ich seit meinem Auszug auch gemerkt, daß sie viel ruhiger und ausgeglichener geworden sind. Ich möchte das jetzt gerne durchziehen, halte aber diese ständigen "drohungen" auf dauer nicht aus, daß er sich was antun möchte weil er ohne mich nicht mehr leben will/kann. Wie komme ich da nur wieder heil heraus? Ich möchte nicht schuld sein wenn er sich doch was antut.
Liebe Grüße, Selina
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