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Angewohnheiten


Von: LuisaU • 06.01.2009 [10:13]
Guten Tag und Frohes Neues Jahr!

Ich habe 2 Fragen zu meinen Zwillingen (deshalb ist der Text auch leider etwas länger), die im Februar 4 werden.

Meine Tochter spricht sehr deutlich (und viel...) und artikluiert äußerst klar. Außerdem ist sie bei allem, was die kommunikative Ebene betrifft, ihrem Alter schon lange eher voraus. Natürlich macht sie ab und zu grammatikalische Fehler, verwechselt mal die Artikel oder so, aber das völlig altersgemäß für meine Begriffe. Aber eines macht sie konsequent falsch: Sie sagt immer "ich hat" statt ich hab. Also "ich hat Hunger", "ich hat schon Pipi gemacht" etc. erst hab ich es ignoriert - richtig wiederholen geht ja nicht (denn dann hieße es ja "aha, Du hast Hunger"). Also sage ich es ihr inzwischen richtig nochmal, so dass sie das "b" deutlich hört. Oft sagt sie es dann nochmal richtig nach, da sie aber einen ausgeprägten eigenen Willen hat, sagt sie es dann oft auch grade nochmal falsch. Im normalen Redefluss kommt das "hat" aber automatsch, nicht (noch nicht?) gezielt falsch. Wie soll ich am besten reagieren, oder ergibt sich das irgendwann?

Zweite Frage betrifft meinen Sohn. Es hat relativ spät angefangen zu reden und aufgrund zahlreicher Mittelohrentzündungen mit Ergüssen im 2. Lebensjahr auch sehr undeutlich. Mit 3 Jahren (April 0smiley hat er Röhrchen bekommen, seitdem extrem aufgeholt (und redet auch den ganzen Tag). Er verbessert sich oft selber (ich verbessere nie direkt) und spricht Worte ganz deutlich nochmal langsam aus. Er hat wohl eine Neigung zu stolpern, aber da wir (und der KiGa) ihm immer ausreichend Zeit lassen, hat er sich angewöhnt, die Worte sehr langsam und bedächtig und deutlich auszusprechen. Seit 1-2 Wochen hat er aber einen Tick: er spricht total "affektiert". Schwer zu beschreiben, muss man hören; also etwas näselnd und es klingt ein bisschen wie im Comic oder bei der Muppetshow (vom Fernsehn kanns nicht kommen, das kennen die Kinder noch nicht). Mich macht das verrückt und ich sage ihm dann, er solle mal wieder normal sprechen. Das macht er dann auch einen Satz, aber dann gehts weiter (nicht aus Trotz, er trotzt selten, sondern einfach weil es eine Angewohnheit ist). Die anderen Kinder verdrehen schon die Augen und finden es komisch. Wie kann ich ihm helfen, diese Angewohnheit wieder abzulegen? Setze ich ihn unter Druck, wenn ich das sage?

Herzlichen Dank!

Luisa
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  Angewohnheiten LuisaU • 06.01.2009 [10:13]

  Angewohnheiten Susanne_Bensaid • 08.01.2009 [14:25]

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