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meine tochter bevorzugt andere mütter.


Von: juli71 • 13.08.2010 [15:43]
juli71

hallo! ich habe schon ein kind (inzwischen fast 7 j), was sich von anfang an, sehr gut von uns lösen konnte und der arzt sagte mir damals, dass es ein gutes zeichen ist, wenn kinder das können.
er hat nie sonderlich geklammert, hat aber auch schonmal heimweh gehabt, wenn er woanders war...also alles im rahmen.

meine tochter (gerade 2 j)  ist da gerade ganz extrem. sie hat erst stark gefremdelt, man durfte sie kaum angucken, als sie noch ein säugling war. danach ging es.

seit ein paar monaten hat sich das aber genau ins gegenteil entwickelt.
anfangs ging es noch und die ein oder andere freundin, die hier zu besuch war, wurde schon beschmust.
inzwischen ist es aber ganz heftig geworden.

wenn ich mit freundinnen unterwegs bin, will sie ständig bei denen auf den schoß oder auf den arm. sogar die mütter der freundinnen (die sie noch nie gesehen hat!) werden nach einer anfänglichen scheu beschmust und sie will auf deren schoß.

anfangs war ich froh, da sie mir, wenn wir alleine sind, ständig überall hin folgt. ich kann kaum alleine auf toilette gehen, oder kochen oder sonstwas.

da hab ich es genossen, wenn mal jemand anders sie auf dem schoß hatte.

inzwischen bin ich schon recht traurig, denn sie will dann nichts mehr von mir wissen, wenn wir woanders sind.

ich war mit meiner freundin unterwegs...sie wollte nicht, dass ich ihren wagen schiebe, hat meine hände weggedrückt, hat gesagt "sandra schieb"
ich darf sie dann nicht auf den schoß nehmen, nicht auf den arm, dann jammert sie und schreit nach der jeweiligen freundin/oma...wenn die gehen, macht sie riesen theater, ruft deren namen etc.
sie war immerschon ein sehr forderndes kind und wir haben viel unternommen, um sie bei laune zu halten. nur kann sie nicht immer im mittelpunkt stehen, da sie ja auch noch einen bruder hat.

bei  meinem mann ist es übrigens auch so, dass sie nicht auf seinen arm will, wenn es andere alternativen gibt.

natürlich sind meine freundinnen oft lieb zu ihr. sie ist in einer schweren trotzphase (schon immer!) und logischerweise bin ich diejenige, die meckert und auch genervt ist, keine meiner freundinnen schimpft mit ihr. die sind lieb, ruhig und spielen mit ihr...ich kann das einfach nicht immer tun, aber liegt es daran?

ich kenne nur kinder, die an ihrer mama hängen und lieber bei denen sind, als anderen leuten auf dem schoss zu sitzen. ist dieses verhalten normal?

lg
ilka

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