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Umgang mit Schimpfwörtern
Von: LuisaU • 09.03.2010 [10:02]
Mein Zwillingspärchen ist gerade 5 geworden. Ich bin schon von klein auf mit ihnen immer konsequent gewesen – weil ich es selber für mich als „überlebenswichtig“ empfunden habe. Das wurde mir manchmal als „zu streng“ nachgesagt, aber ich war dabei immer liebevoll zu den Kindern und habe sie ernst genommen. Dinge wurden maximal 2x gesagt, danach folgte die angekündigte Konsequenz. Wenn es nach Blödsinn eine Konsquenz gab, war das Thema danach auch erledigt. Ich bin damit immer ganz gut gefahren, und ich habe auch früh gemerkt, dass das den Kindern Halt gab. Sie wissen, wann es „ernst“ ist und kennen Regeln.
Aber jetzt fällt mir einfach nichts ein:
Wie die meisten Kinder gebrauchen sie hin und wieder gerne mal die Riege an „Pipi, Kacka, Pupser-“Wörtern. Ich sage ihnen dann, sie können das in ihrem Zimmer sagen, aber nicht in meiner Anwesenheit. Oder ich schicke sie aufs Klo, denn da gehören diese Wörter hin. Das finden sie dann weniger lustig und es ist auch ziemlich schnell Schluss damit. Jetzt haben sie das Wort „Arschloch“ im Kiga aufgeschnappt und gestern ihren Großvater so tituliert, als der kurz da war. Sie haben sich sofort albern kichernd verzogen, es aber abends „stolz“ dem Papa erzählt. Ich hatte es in der Situation allerdings garnicht gehört, und mein Vater offenbar auch nicht.
Ich verstehe da überhaupt keinen Spaß und dulde nicht, dass sie sowas zu den Großeltern sagen. Aber wie kann ich das durchsetzen?? Welche Konsequenz passt da? Vom Gefühl her würde ich das heute nochmal in einer ruhigen Minute thematisieren, dass das kein schönes Wort ist, und wenn man jemand anderen so nennt, den das traurig macht. Ich möchte aber auch klar signalisieren, was passiert, wenn ich das noch ein einziges Mal gegenüber den Großeltern (oder sonstigen nachestehenden Personen) höre. Bloß WAS? Haben Sie nicht irgendeinen Tipp? Ich stehe auf dem Schlauch und sie sind immer so schön „Bodenständig“....
Vielen Dank!'
Luisa
Aber jetzt fällt mir einfach nichts ein:
Wie die meisten Kinder gebrauchen sie hin und wieder gerne mal die Riege an „Pipi, Kacka, Pupser-“Wörtern. Ich sage ihnen dann, sie können das in ihrem Zimmer sagen, aber nicht in meiner Anwesenheit. Oder ich schicke sie aufs Klo, denn da gehören diese Wörter hin. Das finden sie dann weniger lustig und es ist auch ziemlich schnell Schluss damit. Jetzt haben sie das Wort „Arschloch“ im Kiga aufgeschnappt und gestern ihren Großvater so tituliert, als der kurz da war. Sie haben sich sofort albern kichernd verzogen, es aber abends „stolz“ dem Papa erzählt. Ich hatte es in der Situation allerdings garnicht gehört, und mein Vater offenbar auch nicht.
Ich verstehe da überhaupt keinen Spaß und dulde nicht, dass sie sowas zu den Großeltern sagen. Aber wie kann ich das durchsetzen?? Welche Konsequenz passt da? Vom Gefühl her würde ich das heute nochmal in einer ruhigen Minute thematisieren, dass das kein schönes Wort ist, und wenn man jemand anderen so nennt, den das traurig macht. Ich möchte aber auch klar signalisieren, was passiert, wenn ich das noch ein einziges Mal gegenüber den Großeltern (oder sonstigen nachestehenden Personen) höre. Bloß WAS? Haben Sie nicht irgendeinen Tipp? Ich stehe auf dem Schlauch und sie sind immer so schön „Bodenständig“....
Vielen Dank!'
Luisa
Übersicht Thema:
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• LuisaU • 09.03.2010 [10:02]
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• Anja Kuhn-Goldbecker • 10.03.2010 [23:08]
DANKE!
• LuisaU • 11.03.2010 [12:50]
