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Wir sind verzweifelt-Verhaltensstörungen?


Von: mariechen2004 • 08.03.2010 [22:14]
Unser Sohn, 3,5, bringt mich zur Verzweifelung. Er kann zu Hause nur noch blödeln, er kennt keine Grenzen, es endet immer in Zank und er weint dann. Vorher hört er nicht auf. Nun versucht er auch noch seine kleine Schwester (2) mit aufzustacheln und zu zweien wird das noch unerträglicher. Wir beschäftigen uns wirklich viel mit unseren Kindern, ich lese viel vor, wir singen, tanzen raufen auch mal, aber er weiß nicht wann genug ist, man sagt es dreimal und er lacht dann nur ganz verrückt. Dabei macht er auch viel kaputt weil er dann so übermütig und tollpatschig ist. Ist er vielleicht nicht ausgelastet? Was soll nur werden wenn ich demnächst nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen will und er vielleicht wirklich mal "zu kurz" kommt? Haben ihn auch schon oft in sein Zimmer geschickt um wieder runter zu kommen, dort haut und trampelt er neuerdings gegen Schränke wirft Sachen umher und schreit fürchterlich-ich möchte nicht das er unsere Sachen kaputt macht, was kann ich dagegen tun?
Andererseits wenn ihn was ineteressiert kann er stundenlang dabei bleiben, Buch lesen stundenlang wenns nach ihm geht.
"Leider" ist "bauen" sein Hobby seit er ca. 1 Jahr alt ist, leider baut er nichts Richtiges, er drischt weiterhin nur mit einem Hammer auf irgendetwas herum und behauptet das er etwas baut. Er ist motorisch außerdem etwas hinterher. Soll ich mit ihm zum Arzt, Entwicklungspsychologen oder liegts an mir?
Wenn man ihn manchmal allein hat, kann er total lieb sein, hört und "will helfen". Bin nervlich am Ende. Haben sie einen Tip? smiley
Verzweifelte Grüße

M.
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